Gehirn, Verhalten und Zeit

Philosophische Anthropologie als Forschungsrahmen

Omschrijving

Menschenaffen ergänzen ihr Instinkt- und Triebleben positivistisch durch individuelle Intelligenz, Sozialität und Kulturalität. Was ihnen fehlt, ist der Sinn für das Negative, d. h. derjenige Weltkontrast, der die Selbstreferenz von Symbolen und des Sozialen ermöglicht. Was man heute in der Evolutionstheorie den Schlüssel der Menschwerdung nennt, eine soziokulturelle Nischenbildung, arbeitete die Philosophische Anthropologie besser als eine soziokulturelle Umwelt heraus. Die neurobiologische Hirnforschung entdeckt dafür das neurophysische Korrelat in der Selbstreferenz des Gehirnes. Aber sie missversteht ihre Verstehensprojektion als eine deterministische Kausalerklärung. Demgegenüber lädt die ¿ Tiere und Menschen ¿ vergleichende Verhaltensforschung zur Erweiterung und Differenzierung des Forschungsrahmens ein. Die Philosophische Anthropologie deckt diejenigen lebenspraktischen Voraussetzungen auf, unter denen Forschung auch künftig Wesensmerkmal des Menschen bleibt: In der personalen Lebensform besteht der immer wieder übersehene "Rest", der anthropologisch weder erklärt noch verstanden, aber philosophisch erschlossen und eingesehen werden kann.
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Schrijver
Kruger, Hans-Peter
Titel
Gehirn, Verhalten und Zeit
Uitgever
de Gruyter Akademie Forschung
Jaar
2009
Taal
Duits
Pagina's
181
Gewicht
505 gr
EAN
9783050044804
Afmetingen
246 x 176 x 20 mm
Bindwijze
Hardback

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