Der Fall von Fritz Mertens ist einer der ungeheuerlichsten Straffälle der jüngsten Vergangenheit. Weniger wegen des Delikts an sich, sondern wegen des menschlichen und sozialen Versagens, das der Tat vorausging. Das Delikt war Mord, zweifacher Mord. Fritz Mertens wird als 20-Jähriger mit seiner Geliebten im Bett erwischt, von deren Freund. In der sich anschließenden Auseinandersetzung zieht Mertens ein Messer und ersticht den Mann, als die Frau zu schreien beginnt, sticht er ebenfalls auf sie ein. Danach übergießt er beide mit Alkohol und zündet sie an. Wenige Wochen nach der Tat wird Mertens vom Gerichtspsychiater Reinhart Lempp aufgefordert, seine Lebensgeschichte niederzuschreiben; Mertens wusste, um was es ging: zehn Jahre Haft nach Jugendstrafrecht oder lebenslänglich. Der daraus entstandene Bericht ist ein einmaliges Dokument. Der nicht ans Schreiben oder überhaupt ans Erzählen gewöhnte Mertens - der sich zur Niederschrift dieses Pseudonym wählte - schildert ein grausames Elternhaus, in dem Missbrauch an der Tagesordnung war, einen Alltag voller Zurückweisung und menschlicher Enttäuschung, eine Suche nach Liebe und Zuneigung, die meist erfolglos bleibt. Der Bericht endet ein Jahr vor der Tat.
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‘Ich wollte Liebe und lernte hassen! - Mertens, Fritz’.
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