Die Frage nach dem guten Leben im Kontext sozialer Exklusionserfahrungen unter besonderer Berucksichtigung Jugendlicher mit beruflichen Einstiegsproblemen

Eine deskriptiv-präskriptive Studie des Sozialen

Omschrijving

Soziale Ausgrenzung zieht weite Kreise. Vor allem Erwerbsarbeit bildet in unserer heutigen Gesellschaft nach wie vor das zentrale gesellschaftliche Integrationselement. Die Anerkennungsform "Arbeit" erzeugt aber für viele Erwerbssuchende soziale Missachtungserfahrungen. Angesichts der Vielfältigkeit von sozialer Ausgrenzung muss Politik deshalb gleichsam vielseitiger als bisher nach Gegenstrategien suchen. Denn die neue Herausforderung, vor der die Demokratie heute steht, macht es notwendig, über die Erweiterung der Kriterien von Teilhabe und Ausschluss nachzudenken. Anhand fallbezogener Interviews mit Jugendlichen arbeitet Michael Kaiser heraus, dass Erwerbsarbeit und soziale Rechte aufeinander verweisen und eng miteinander verknüpft sind. Vor dem Hintergrund der Umbrüche in der Erwerbsarbeit werden zwar Betroffenen die Bürgerrechte nicht entzogen, aber sie verlieren an Substanz. Dabei liefert die Sozialethik des Capabilities approach nach Martha Nussbaum eine schlüssige Begründung für ein unbedingtes Recht auf Grundversorgung. Diese Normbegründung erhält ihre Plausibilität letztlich durch den grundlegenden anthropologischen Bezug, auf dessen Fundament eine allgemeine Theorie des Guten entwickelt wird.
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Schrijver
Kaiser, Michael
Titel
Die Frage nach dem guten Leben im Kontext sozialer Exklusionserfahrungen unter besonderer Berucksichtigung Jugendlicher mit beruflichen Einstiegsproblemen
Uitgever
Tectum - Der Wissenschaftsverlag
Jaar
2011
Taal
Duits
Pagina's
308
Gewicht
450 gr
EAN
9783828824324
Afmetingen
214 x 153 x 25 mm
Bindwijze
Paperback

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