Anfang der 1950er-Jahre werden die Bewohner von Marmorera umgesiedelt: Ihre Häuser werden abgebrochen, ihr Tal in einen Stausee verwandelt, der fortan elektrischen Strom für die Stadt Zürich liefert. So schlicht, wie man diesen Vorgang der Öffentlichkeit präsentieren wollte, war die Realität jedoch nicht. Dieses Buch rollt die Geschichte des Untergangs der Gemeinde Marmorera im See auf, legt Verstrickungen offen, beleuchtet kluge Verhandlungstaktiken ebenso wie verpasste Chancen und führt zu der Wirklichkeit, die daraus hervorging.