Zurück ins alte Maß ist ein stilles Buch. Es erklärt nicht und fordert nichts. Es lädt ein, sich zu erinnern an eine Weise des Menschseins, die getragen war von Rhythmus, Kreis und Maß.
In einer Welt, die sich immer schneller vorwärts bewegt, öffnet dieses Buch einen Raum, in dem Zeit nicht drängt, sondern trägt. Es spricht von Übergängen und Schwellen, vom Jahreskreis, vom Mond als stiller Zeitgeber und von einem Leben, das sich eingebettet wusste in die Natur.
Jane Vaneheim führt nicht zurück in eine idealisierte Vergangenheit. Sie führt nach innen. Dorthin, wo Erinnerung kein Rückblick ist, sondern eine Form von Orientierung. Wo Dunkelheit ihren Platz hat und Stille nicht leer ist. Wo Maß nicht begrenzt, sondern hält.
Dieses Buch folgt keinem linearen Aufbau. Es bewegt sich in Kreisen. Zwischen poetischer Prosa und philosophischer Betrachtung entsteht ein Text, der nicht gelesen, sondern gespürt werden will.
Zurück ins alte Maß richtet sich an Leserinnen und Leser, die Tiefe suchen, ohne Dogma. Sinn, ohne Erklärung. Ein Buch für alle, die spüren, dass Beschleunigung nicht gleich Fortschritt ist – und dass Erinnerung ein Weg sein kann.